Das war die WestVisions #07

Wer hätte Ende 2019 vorhersehen können, welche Herausforderung das Jahr 2020 mit sich bringen würde? Die Kontaktbeschränkungen im Zusammenhang mit der Coronavirus Pandemie haben auch das WestVisions Team vor einen Berg von Fragen gestellt. Wie können wir euch unter Berücksichtigung der Maßnahmen trotzdem das gleiche WestVisions-Erlebnis wie sonst auch ermöglichen und das Flair der vergangenen Veranstaltungen erhalten?

Daher gestalteten sich die Vorbereitungen zur WestVisions #07 besonders intensiv. Das Event digital zu realisieren war die einzige und beste Lösung und so haben wir zum ersten Mal ein Online-Event dieser Größe geplant. Die insgesamt 22 SpeakerInnen, Workshop-ModeratorInnen und alle anderen Beteiligten wurden aus Großbritannien, den Niederlanden, der Schweiz und natürlich aus Deutschland dazugeschaltet und in Duisburg im Digitalkontor – dem Bürogebäude der Krankikom GmbH – zusammengebracht, wo auf drei Ebenen moderiert, gebastelt, Talks gehalten und gestreamt wurde.

Diese Größenordnung und die digitale Umsetzung war für das gesamte Team völlig neu und lief daher trotz intensiver Vorbereitung auch nicht völlig pannenfrei. Die Teilnehmer hatten dennoch viel Spaß an dem vielfältigen Programm, den hochwertigen Talks, Workshops und den interaktiven Sessions und konnten vielversprechende Kontakte knüpfen.

Eröffnet wurde die erstmals schon mittags startende WestVisions von Tina Touli, Creative Director und Graphic Communication Designer, auf der Main Stage. Sie zeigte den Zuschauern einige ihrer Projekte, die sie mit greifbarer und digitaler Kunst kreiert hat und erklärte, dass die Inspiration dazu vorrangig aus dem Alltag stammt.

Im anschließenden Talk erzählte Tristram Stuart, Gründer von Toast Ale, einer Stiftung, die überschüssiges Brot in ausgezeichnetes Craft Beer verwandelt, von seinen persönlichen Erfahrungen im Kampf gegen den Food Waste.

Nach einer kurzen Energy Break des Gesundheitspartners, der Techniker Krankenkasse, berichtete Casper van der Meer von seinem Unternehmen Better Future Factory, das nachhaltige Designs und Geschäftsmodelle gestaltet, die recyceltes Plastik nutzen.

Und auch unser Lieblings-Laser Artist Seb Lee-Delisle war wieder am Start und präsentierte sein aktuelles Projekt, mit dem er über die Kunst die Menschen in seiner Heimatstadt während des Lockdowns verbindet.

Der Physiker Dr. James Beacham sorgte mit seinem Talk „The Other End of a Black Hole“ darüber, was passieren würde, wenn man in ein schwarzes Loch fiele, für einen gelungenen Abschluss der WestVisions.

Parallel dazu machte Martin Lexow mit seinem Workshop, bei dem die Teilnehmer aktiv ihre erste eigene App mit SwiftUI gestalten konnten, den Auftakt zum Praxisteil. Darauf folgte ein Social Media Marketing Workshop mit Nina Schnitzenbaumer. Erfahrt mehr über die beiden und ihre Workshopangebote auf ihren Websites!

Im Kaminzimmer startete Heiner Vogelsang mit einem Vortrag über die Digitalstrategie der Techniker Krankenkasse, gefolgt von einer Yoga Session mit Liz Szilagyi und einem Breathwork Coaching mit Frank Roser, in denen die Teilnehmer Übungen kennenlernen konnten, um emotionalen und körperlichen Stress abzubauen. Du wolltest auch schon immer mal an so einer Session teilnehmen und konntest bei der WestVisions nicht dabei sein? Dann schau mal auf die Website von Liz oder Frank. 

Estelle Engels und Arne Rudolph von Krankikom erklärten den Business-Interessierten die Vorteile einer Mitarbeiter-App und hoben zusammen mit Tushar Marwaha von Ibexa, die Bedeutung von Digital Experience Platforms hervor. Dazu kannst du auch nach dem Event auf den Websites von Krankikom und Ibexa recherchieren. 

Abschließend stellte der startport zwei seiner geförderten StartUps und deren Vision der Zukunft in der Logistik vor. Du bist auch Gründer im Logistikbereich? Dann informiere dich doch beim startport über deine Möglichkeiten!

Weitere Eindrücke der Veranstaltung findet ihr bald auf unserem Youtube Kanal.

Wir wissen nicht, wie diese Pandemie sich weiterentwickeln wird, aber das wissen wir sicher: Wir werden uns nächstes Jahr wiedersehen – gerne wieder im Theatersaal des Landschaftspark Duisburg-Nord, aber wenn das noch nicht wieder möglich sein sollte, haben wir dieses Jahr gelernt, dass es immer einen Weg gibt!

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