WestVisions Day #03 — Smart City Tech & Innovation Hackathon

Vom 07. – 08. März ging unser WestVisions Day bereits in die dritte Runde. Dieses Mal wollten wir zusammen mit dem Team von Innovationstreiber bei einem zweitägigen Hackathon in mehreren Etappen Smart City-Lösungen mittels LoRaWAN Technologien entwickeln.

Tag 1

Am Samstag öffneten wir bereits um 10:00 Uhr die Türen vom Digitalkontor und starteten – mit einem Frühstück gestärkt – in den Tag. Nach Begrüßung durch Steffen vom Team Innovationstreiber und Jan vom WestVisions Team legten wir auch schon direkt mit dem Programm los.

Als erstes bekamen die Teilnehmer eine Einführung in den Innovation Process sowie in verschiedene Smart City-Technologien. Nachdem Jan daraufhin einen Überblick über die zur Verfügung stehende Hardware gegeben hatte, stand auch schon die Entwicklung von Geschäftsmodellen auf dem Plan, um die Bedarfe der Nutzer zu ermitteln und somit den Grundstein für die Programmierung von Lösungsansätzen zu legen.

Nach der ersten produktiven Session war es dann auch wieder Zeit für eine Stärkung. Hierfür hat Café Kasbar wieder unzählige vegetarische und vegane Köstlichkeiten zubereitet! Seeehr lecker!

Im Anschluss begann das Video Storytelling. Mithilfe von kleinen Scribbles wurden die verschiedenen Ideen in Form eines kurzen Erklärvideos für die Zwischenpräsentation festgehalten. Parallel wurde natürlich schon fleißig gebastelt, um die ersten Prototypen fertigzustellen.

Lösungen für Alltagsprobleme entwickeln

Spätestens nach den Pitches bei denen die Videos gezeigt wurden, war klar, was für spannende Ideen innerhalb kürzester Zeit entwickelt worden sind, um die verschiedensten Alltagsprobleme zu lösen.

Ein Anwendungsfall widmete sich der Frage, wie man den ÖPNV noch attraktivermachen kann. Es wurde ausgetüftelt, wie die Auslastung der einzelnen Busse und Bahnen erfasst werden kann, sodass Mitfahrende gegebenenfalls auf eine weniger ausgelastete Fahrt ausweichen können. Eine andere Frage, der sich ein weiteres Team widmete, hatte ebenfalls den ÖPNV im Blick. Was ist, wenn man keine Internetverbindung hat, um nachzusehen, ob die gewählte Verbindung Verspätung hat? Wie wäre es dann, wenn man in Cafés oder Kaufhäusern auf Displays sehen könnte, dass man noch Zeit hat, bis der nächste Bus kommt, sodass man noch einen Kaffee ordern könnte?

Ein weiteres Alltagsproblem, das identifiziert wurde, ist die nachlassende Konzentrationsfähigkeit in Klassenzimmern. Diese hängt nachweislich mit schlechter Luftqualität zusammen. Eine mögliche Lösung, die hierfür entwickelt wurde, ist, die Luftqualität anhand einer CO2-Ampel zu ermitteln. Diese gibt genau an, wann mal wieder gelüftet werden sollte, damit die Konzentrationsfähigkeit aufrechterhalten bleibt. Außerdem wurde daran gearbeitet, was getan werden kann, um das Vertrocknen neugepflanzter Jungbäume zu verhindern. Diese sind sehr empfindlich und gerade in den heißen Sommerwochen steht es nicht gut um sie, da die Kapazitäten der Städte es nicht zulassen, kontinuierlich jeden Baum zu prüfen und gegebenenfalls zu bewässern. Ein Feuchtigkeitssensor soll die Lösung sein: Durch die Übermittlung von Echtzeitdaten können Mitarbeiter der Stadt genau überprüfen, welcher Baum dringend Wasser benötigt.

Nach fleißiger Arbeit ging das offizielle Programm gegen 19:00 Uhr dann seinem Ende entgegen — bei einem entspannten Bierchen und leckerer Pizza wurde sich noch weiter ausgetauscht und an den Prototypen gebastelt.

Tag 2

An Tag zwei starteten wir etwas entspannter in den Tag — nach dem Frühstück wurden die Arbeiten vom Vorabend erst einmal getestet, um mögliche Risiken zu identifizieren. Die Teams haben Experimente durchgeführt, ihre Prototypen weiterentwickelt, Passanten befragt und schlussendlich die finale Ergebnispräsentation vorbereitet.

Parallel besuchten uns Teams von Podcast Ufo und Studio47, um Eindrücke vom Hackathon festzuhalten. Hier gelangt ihr zum Beitrag von Studio47: https://www.youtube.com/watch?v=9_UDOmW5KQ8

Auf großes Interesse stieß die Einladung der WestVisions Community auch bei Vertretern und Unternehmen der Stadt Duisburg. So waren die Smart City Duisburg, die Wirtschaftsbetriebe Duisburg und die DVV, der Makerspace der VHS und der DUISentrieb e.V. engagiert mit dabei.

Natürlich mangelte es auch Tag 2 nicht an Verpflegung, denn Café Kasbar versorgte uns wieder mit einem vielfältigen, orientalisch angehauchtemBuffet. Parallel bereiteten die Teilnehmer sich auf die finale Ergebnispräsentation vor. Zum Ende des Wochenendes wurden nochmal alle Teams zusammengeführt und die Prototypen vorgestellt.

Fazit

Alles in Allem kann man sagen, dass es ein produktives, kreatives und inspirierendes Wochenende war! Die WV Community konnte ihre Mission erfüllen, die Verbindung zu anderen Netzwerken und Akteuren im Ruhrgebiet und in der Region Rhein-Ruhr zu knüpfen. Ob aus Moers, Dinslaken oder aus Recklinghausen: Von überallher kamen die Teilnehmer, um gemeinsam in ihrer Freizeit digitale Lösungen zu erarbeiten, die das Leben smarter gestalten. Wir hatten viel Spaß und freuen uns schon jetzt auf den nächsten WestVisions Day!